Strada degli Eroi mit dem Gravelbike

Die Gravellata-Runde von Recoaro Terme zur Rifugio Papa.

Autor

I Gravellata

Elite Ambassador
Index
  1. 1.Strada degli Eroi mit dem Gravelbike: die Gravellata-Runde von Recoaro Terme zur Rifugio Papa
  2. 2.Die Komoot-Route
  3. 3.Der Start: Recoaro Terme und der „genau richtige“ Anstieg zum Reinkommen
  4. 4.Pian delle Fugazze: ein Einstieg mit Geschichte
  5. 5.Rifugio Papa: oft Nebel – und genau das gehört dazu
  6. 6.Welches Bike: MTB oder Gravel „richtig“ aufgebaut
  7. 7.Das Setup der Gravellata
Strada degli Eroi mit dem Gravelbike: die Gravellata-Runde von Recoaro Terme zur Rifugio Papa

Die Gravellata sind seit 5 Jahren Elite-Ambassadors – und diese Pasubio-Runde zeigt perfekt, wofür sie stehen: ehrliche Routen, große Ausblicke und genau die richtige Portion Abenteuer, die im Kopf bleibt.

Es gibt Touren, bei denen du schon beim Erzählen den Wald riechst und diese feine Kühle spürst, die mit der Höhe kommt. Die Strada degli Eroi ist genau so: eine Strecke, die unter die Haut geht – und die du, wenn du Berge liebst, früher oder später auf deiner Liste haben wirst.

Hier findest du den Bericht zur Runde der Gravellata (Autoren von Video und Originalbeschreibung): Start in Recoaro Terme, hinauf zur Rifugio Papa, mitten im Monte Pasubio, zwischen den Piccole Dolomiti und offenen Blicken zur Carega-Gruppe.

Die Komoot-Route

Damit du die Tour ohne Grübeln nachfahren kannst, haben die Gravellata auch den Track veröffentlicht.

Der Start: Recoaro Terme und der „genau richtige“ Anstieg zum Reinkommen

Der Einstieg ist genau das, was du an einem langen Tag willst: ein kurzer, leichter Asphaltanstieg, der Zeit lässt, die Beine aufzuwärmen und die Atmung zu sortieren. Es geht Richtung Passo Xon ohne Drama, mit dem Gefühl, dass die Tour gerade erst „die Türen öffnet“.

Ein Abschnitt, der dir keine Energie klaut, sondern dich sauber in den Tag hineinführt: heute wird’s ernst – aber ohne Hektik.

Die Malunga: fester Schotter, Wald und Rampen, die klarstellen, wer hier das Sagen hat

Vom Passo Xon geht’s Richtung Staro, dann auf die Strada della Malunga. Ab hier ändert sich alles: Der Asphalt bleibt zurück, es kommen Forststraße, Wald – und dieses Geräusch der Reifen auf Schotter.

Die Malunga ist eine Schotter-/Erdepiste mit festem Untergrund, aber nicht „flach und nett“: Es gibt kräftige, steile Rampen, die dich zwingen, Rhythmus und vor allem die Übersetzung klug zu wählen. Keine sinnlose Härte – eher der Anstieg, der dich Schritt für Schritt wirklich in den Berg hineinzieht.

Und während du kletterst, wird der Tag größer: Zwischen den Ästen öffnen sich Landschaftsfenster, und du verstehst, warum diese Runde zu den Favoriten der Gravellata im Raum Vicenza zählt.

Pian delle Fugazze: ein Einstieg mit Geschichte

Wenn du bei Pian delle Fugazze herauskommst, passiert etwas Einfaches, aber Starkes: Du stehst direkt am Eingang zur Strada degli Eroi.

So ein Ort, an dem du kurz stoppst, obwohl du es nicht müsstest – nur um zu realisieren, wo du bist. Hier beginnt das Herzstück. Hier merkst du: Das ist nicht nur „eine schöne Route“, sondern ein Bergstück mit Erinnerung und Charakter.

Strada degli Eroi bergauf: das Highlight

Die Gravellata fahren sie bergauf zur Rifugio Papa. Und es ist leicht zu verstehen warum: Die Strada degli Eroi ist das Zentrum der Tour – der Abschnitt, bei dem du denkst: „Okay, das merke ich mir.“

Ein Anstieg, den man mehr erlebt als misst: Kurven, Panorama, Anstrengung in Wellen. Nicht einfach „hart oder leicht“ – sondern intensiv, bildgewaltig, und er trägt dich bis zur Hütte mit diesem typischen Gefühl ikonischer Anstiege: Wenn selbst die Mühe Teil der Schönheit wird.

Rifugio Papa: oft Nebel – und genau das gehört dazu

Oben an der Rifugio Papa kann es im Sommer häufig neblig sein. Das ruiniert nichts – es verändert alles. Vielleicht verschwindet das Panorama, aber die Stimmung wird noch „mehr Hochgebirge“.

Hier ist der Gravellata-Tipp goldrichtig: Windjacke einpacken. Wenn es oben feucht und kühl ist, spürst du das in der Abfahrt.

Die Scarubbi-Abfahrt: spektakulär und befriedigend

Zum Schließen der Runde ging’s über die Strada degli Scarubbi bergab bis zum Passo Xomo.

Eine Abfahrt, die zurückgibt: Du fährst, du schaust, du grinst. Nach dem Eroi-Anstieg der perfekte Gegenpol – die Tour „endet“ nicht, sie wechselt die Energie.

Vom Passo Xomo geht’s hinunter Richtung Valli del Pasubio, dann zurück auf Asphalt Richtung Passo Xon, um die Runde zu schließen.

Welches Bike: MTB oder Gravel „richtig“ aufgebaut

Sehr empfehlenswert – aber mit dem passenden Setup. Die Gravellata sagen’s klar: besser mit

  • Mountainbike, oder
  • Gravelbike mit breiten Reifen, mindestens 50 mm.

Sie sind mit einem Gravel-Setup gefahren, das für dieses Terrain sehr sinnvoll ist: mehr Stabilität, mehr Reserve, mehr Komfort.

Wann fahren: unter der Woche ist besser

Letzter praktischer Punkt: Im Sommer kann es sonntags viele Wanderer geben. Geht schon, aber du brauchst mehr Aufmerksamkeit und verlierst Flow auf gemeinsamen Passagen.

Wenn du wählen kannst: unter der Woche.

Das Setup der Gravellata

Der Vollständigkeit halber das genannte Material:

  • Gravelbike 3T Exploro Ultra
  • Laufräder 650b 3T DiscusPlus i28 LTD
  • Reifen Vittoria Mezcal 2.25”
  • Trinkflaschen Elite Jet Green 550/750 ml
  • Staubox/Tool-Container Elite Takuin
  • Bikepacking-Taschen Miss Grape Internode 4L und Moon
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